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"finca nukanchi kawsay"
Aktuelle Einladung zum Festival der Samen und der oralen Tradition hier klicken
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Selbstdarstellung:
"Das Ziel unserer Familie, zugehörig zum Stamm
der Kichwas, ist der Schutz der Natur in ihrer Gesamtheit.
So wie die Traditionen und alten Bräuche unseres
Dorfes seit Jahrhunderten bestehen. Ein Zusammenleben mit
der Umwelt in Harmonie.
Skrupelloses Fällen von Bäumen zur Umwandlung
des Gebietes in Strassen und Weideflächen, welches das paradisische
Amazonasbecken zerstört, muss gestoppt werden.
An einem Platz, wo sich Pflanzen- und Tierwelt in Gefahr
befinden, wollen wir wieder eine Atmosphäre schaffen,
wo die Verbindung Mensch - Natur in Harmonie ist."
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Da nun im letzten Jahr Erdölvorkommen in ihrer Nähe
entdeckt wurden und somit das Grauen der Vernichtung wieder
vor der Tür steht, sehen sie weiter keine andere
Möglichkeit, um den Wald zu schützen, als den Erwerb
dieses 36 ha grossen Geländes, nahe des Napo Galeras Nationalparks,
bedeckt mit primärer Flora und Fauna. Nelson und Flora
erhielten die Vision, daraus einen offenen Platz zu erschaffen,
für indigene Begegnung, Bildung und Austausch, auf
interkultureller als auch internationaler Ebene.
Dieses Projekt soll sich aus sechs Teilen zusammensetzen und im
großen Kontext des Schutzes des Regenwaldes und dem Erhalt
der indigenen Kultur stehen.
- Geplant ist ein Schulungsprogamm für Kinder der umliegenden
Comunidades, die hier den Teil ihrer Bildung bekommen sollen, der
ihnen in den nächstgelegenen staatlichen Schulen nicht
vermittelt wird -
nämlich das Wissen ihrer direkten Vorfahren zu erlernen:
Traditionelle Landwirtschaft, Geschichte der Region,
ihre eigene Sprache (Quichua), Kunsthandwerk, Musik, Tanz,
Pflanzenheilkunde, traditionelle Architektur, Herstellung
natürlicher Heilmittel... etc.
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Es sollen Pflanzenschulen angelegt werden für
Medizinpflanzen, ein ethnobotanischer Garten und einer
für Nutz- und Nahrungspflanzen.
Keine Angst, dafür
wird kein Baum fallen, die Philosophie eines Gartens
entspricht nicht der unseren.
Gärten sind ein Stück im Dschungel, wo besonders viele
spezifische Pflanzen wachsen und besondere Beachtung finden.
- Ein weiterer Bestandteil soll eine Biologen-Station werden,
für eine fried-und respektvolle Erforschung der hier
lebenden, seltenen und vom Aussterben bedrohten Tier- und
Pflanzenarten sowie für die Weitergabe des
tiefwurzelnden indigenen Wissens.
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Geplant ist die Ankoppelung an die öffentlichen
Heilungszeremonien des Vaters.
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Weiterhin wollen sie eine große Samenbank anlegen,
in natura, mit dazu gehöriger Dokumentation und
Katalogisierung von einheimischen sowie auch importierten
Pflanzen, in Zusammenarbeit mit "Seed Guardians Network".
Nelson und Elias arbeiten auch gerade an der
Zusammenstellung eines Buches über traditionelle
schamanische Heil- und Medizinpflanzen.
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Auch soll der Platz eine Plattform für Kommunikation, Workshops und kulturelle
Treffen bieten.
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Nelson (*1965), Sohn von Don Casimiro, wuchs zweisprachig als
Sohn eines Yachac (Schamanen) mit dessen Lehren auf. Dann
durchlief er die dort typische Schullaufbahn und studierte
soziale Wissenschaften in Tena. Danach kehrte er in den
heimischen Dschungel zurück, um seinen politischen
Aktivitäten Ausdruck zu verleihen.
Flora (*1967) wuchs zweisprachig als Quichua- Ureinwohnerin
in einer benachbarten Comunidad auf, als Tochter eines Lehrers.
Lebte eine Weile in Quito, wo sie die Schule mit dem Titel
"Agronoma" (Landwirtin) abschloss. Dann kehrte sie wieder
zurück in den Dschungel, um dort Kinder zu unterrichten
(Heilpflanzenkunde, Umweltbildung, Sprachen u.s.w.).
Flora, Dana und Nelson Mamallacta Chongo
"educacion para defender la cultura, no para dehacer la
cultura" Bildung zur Verteidigung der
Kultur, nicht zur Vernichtung der Kultur.
Bis hierhin soviel dazu. Für die Realisierung dieses
Vorhabens sind wir sehr dankbar und offen für
jegliche Unterstützung, Kontakte und Ideen. Für
den ersten Schritt, den Erwerb des bedrohten Gebietes, ist
finanzielle Hilfe wichtig. Mit einer Spende
werdet ihr Patin/Pate des Projektes und aktiveR GestalterIn.
Doch genauso willkommen und von der Familie eingeladen sind
Menschen, die sich für Teile des Projektes
interessieren und sich beim Aufbau mit einbringen möchten!
Auch Heilkundige, LehrerInnen, HandwerkerInnen....sind eingeladen,
ihre projektrelevanten Fähigkeiten vor Ort zu bringen.
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Vision der Finca "Nukanchi Kawsay
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Menschen dieser Erde
"Unsere Türen sind offen für Freiwillige aller
Länder, welche zu unserem Projekt beitragen und so, vereinigt, leben wollen.
Eine einmalige Erfahrung des Zusammenlebens mit der Natur und
der indigenen Kultur des Stammes der Kichwa."
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