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Wir wollen euch einladen auf eine Reise. Einen Ausflug in eine jahrtausend alte
Schönheit, zum Geheimnis des Lebens und zur Ursprünglichkeit.
Tauchen wir ein in den tropischen Regenwald, dessen undurchdringliche Vegetation
die Osthänge der Anden und deren Ausläufer bedeckt.
Hier in unmittelbarer Nähe zum Äquator, fühlst du die Küsse der
tropischen Luft, mit ihrer Feuchtigkeit von 90%. Rieche die kraftvollen Essenzen
der verschiedenen Orchideenarten, schmecke die Reinheit der einmaligen Vielfalt
der Medizinpflanzen. Lauschen wir dem Gesang des Dschungels, der wankenden bis zu
100 Meter hohen Bäume umschlungen von Lianen, Leguanen und Pilzen.
Genährt vom Fluss Napo mit seinen wilden und urwüchsigen Tiefen.
Geniessen wir die farbliche Mannigfaltigkeit der handgrossen Schmetterlinge,
der glitzernden Insekten und der Spiele des Sonnenlichtes mit den wilden
Papagaien.
All dies vereint sich in einem lauten Schrei des Jaguars.
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| Dort wo alle Wesen noch eine Sprache sprechen, gemeinsam eine Welt leben und
somit sich respektvoll im gegenseitigem Einverständnis schützen und
brauchen. Das Amazonastiefland ist bekannt für die kulturelle Vielfalt
seiner Bewohner und seine einzigartige Biodiversität mit tausenden
verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Ihre Schönheit und die Ressourcen
sind ein lebendes Zeugnis für die natürliche Gesundheit dieser Region,
aber auch für deren Zerbrechlichkeit, wo jede einzelne Spezies ein
elementarer Teil eines riesigen Komplexes ist. Jeder einzelne Teil ist von
einem anderen abhängig, und jeder Verlust bedeutet unumstößlich
Veränderungen im gesamten Öko-System.
Erkennen wir unsere Verbundenheit in dieser Einheit und auch die Bedrohung auf
Grund wirtschaftlicher sowie finanzieller Präferenzen.
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Wir befinden uns in der Provinz Napo, die im Osten Ecuadors (Oriente) an den
Ausläufern der Anden liegt, welche zum Teil noch mit primärem
tropischen Regenwald bedeckt sind. Die Provinz trägt den Namen des
Flusses Napo, der das Gebiet durchfließt. Die Provinzhauptstadt ist
Tena und liegt auf einer Höhe von durchschnittlich 500m ü.M. (A= 12.426 km²,
ca. 100.000 Einwohner). In Napo leben zum überwiegenden Teil eingewanderte
Mestizen, die im Rahmen der Kolonisierungsprogramme und infolge der
industriellen Entwicklung ansässig wurden.

Hütte in der Comunidad Mariposa |
Etwa 30-40% der Bevölkerung gehören indigenen Völkergruppen an.
Die meisten von ihnen sind
Amazonien-Quichuas, Cofanes, Shuars und Huaorani die noch heute ihre
traditionelle Lebensweise, kulturelle Identität und Gewohnheiten
praktizieren. Völker, die so die Ressourcen und das Wissen des Regenwaldes
nutzen und gleichzeitig schützen. Das grenzt sie allerdings von den
politischen und wirtschaftlichen Entwicklungsprozessen des Landes aus und
führt zur Konfrontation mit dem wirtschaftlichen Gedankengut
westlicher Art. Zwar haben die herrschenden Eliten den Versuch,
die Indigenas der westlichen Kultur zu unterwerfen, mit dem Übergang
zur Demokratie im Jahr 1979 aufgegeben, doch besteht ein deutliches
Spannungsverhältnis zwischen dem demokratischen Prinzip der
"Gleichbehandlung aller Bürger" und der sozialen Realität Ecuadors.
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Die Finca Ethno-Botanik "Nukanchi Kausay" liegt in der Nähe
der Comunidad Lushian Mariposa
Gelegen im Osten des Canton Archidona,
der Province Napo, Ecuador
Klima: feucht tropischer Regenwald, bis 606 msnm
Länge: 189.974 m
Breite: 9 899.846 m
Niederschläge: 5800 mm pro Jahr
Temperatur: 25°C, relativen Luftfeuchtigkeit von 90%
Charakteristisch warm, feuchtes, tropisches Klima
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Lageplan der Comunidad Mariposa |
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